Lehrer und Magen streiken

Puno
Zwangspause in Puno

Auf Taquile haben wir – trotz Vorsichtsmaßnahmen – etwas zuviel Sonne abbekommen. Mit leichtem Sonnenstich haben wir dann noch ein schlechtes Süppchen erwischt und uns damit ordentlichst den Magen ruiniert.
Eigentlich sollte es ja am Morgen nach unserer Rückkehr weiter nach Cusco gehen. Doch für diesen Tag waren Proteste der Lehrer angesagt und die damit verbundenen Straßenblockaden machten Busfahrten unmöglich. Uns war’s ganz recht, denn wir fühlten uns nicht im Stande für längere Fahrten und hätten es ohnehin nicht geschafft. Doch es wurde immer schlimmer und wir mussten doch tatsächlich 4 Tage lang das Bett hüten. Langweilig war es aber (fast) nicht, denn wir hatten eine herrliche Aussicht: Gegenüber wurde ein Hotel gebaut und dann war da noch die Kreuzung!!! Am ersten Tag konnten wir die heiteren Parolen der Demonstranten hören, am zweiten den normalen Wahnsinn der Taxi- und Rikschafahrer, ab dem dritten war irgendein Feiertag (einer von über 3000 in Peru …pro Jahr) und daher zogen in regelmäßigen Abständen irgendwelche Blaskapellen vorbei. Als wir am fünften Tag aufgebrochen sind wurde immer noch gefeiert und wir hatten im Lokal unseres Vertrauens (Suppenlieferant der letzten vier Tage) neue Freunde gefunden 😉

Living on the island
Wir trauern um einen treuen Begleiter

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