Über den Wolken…

Mount Kinabalu - geschafft
Mount Kinabalu – geschafft

Gegen 2 Uhr nachts stehen wir auf, um den Low’s Peak (4.095 m) zum Sonnenaufgang zu erreichen. Damit sind wir auch nicht allein …es geht zu wie in Hong Kong auf’m Nightmarket. Die Luft ist dünn und macht das Atmen schwer. Das Thunfischsandwich zum Frühstück war wohl nicht die beste Idee – und oberhalb der Baumgrenze keine Chance es unauffällig wieder loszuwerden. Ein weißes Seil deutet den Weg über den blanken Granit und hilft an den steilen Passagen des Aufstiegs.
5.36 Uhr, 2 Grad, wir haben’s geschafft!!! Der Gipfel ist erreicht und wir genießen den herrlichen Ausblick …aber Moment, so ganz geschafft ist es ja doch nicht. Wieso hat uns denn keiner gesagt, dass wir auch wieder runter müssen.
Gegen 14.30 Uhr kommen wir wieder mit „Schwammerl in den Knien“ erschöpft aber glücklich am Ausgangspunkt an – der erste 4.000er ist bezwungen!

Low's Peak im Morgengrauen
Ankunft auf dem Low’s Peak im Morgengrauen
Morgenstimmung auf dem Mount Kinabalu
Morgenstimmung auf dem Mount Kinabalu
Low's Peak bei Sonnenaufgang
We did it!

OK, dass das damals die Höhenkrankheit war und ich im Prinzip alles falsch gemacht habe, was man falsch machen konnte um diese zu vermeiden, habe ich erst Jahre später bei der Vorbereitung unserer Kilimantscharotour gelernt. Aber das ist heute auch Schnee von gestern…

Ach ja, und auch das sei angesichts konkreter Kommentare im damaligen Gästebuch noch zur Erläuterung gesagt: Trotz des Namens ist der Low’s Peak der höchste Gipfel des Mount Kinabalu. Den Namen hat er von einem Herrn Low.

Der Berg ruft
Heute sind wir nachtragend

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